The Arctic
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Trekkingtour auf Spitzbergen

Spitzbergen bietet in vielfacher Hinsicht ein einzigartiges Exkursionsziel. Neben der besonderen Geschichte als Standort für die britische und holländische und später für die norwegische und russische Wal- und Robbenjagd war Spitzbergen der Ausgangspunkt für eine Vielzahl von Expeditionen in die Arktis. Heute bieten die UNIS (The University Centre in Svalbard) in Longyearbyen oder die Forschungssiedlung Ny Alesund der internationalen Arktisforschung eine einzigartige Plattform für unterschiedlichste Forschungsprojekte im arktischen Raum.

Die Tour

Die Exkursion führt mitten in die Arktis, auf die norwegische Insel Svalbard oder auch Spitzbergen genannt. Die Hauptstadt Longyearbyen gehört zu den nördlichsten Dauersiedlungen der Welt, und ist für uns logistischer Ausgangspunkt für zahlreiche Exkursionen in den südlichen Teil des Archipels. Wir beginnen in Longyearbyen, der größten norwegischen Siedlung und Hauptstadt Spitzbergens. Von hier aus erkunden wir in unterschiedlichen Touren die arktische Natur des Isfjords. Neben einem ersten ausgiebigen Briefing zur arktischen Natur, Sicherheit und der Umgebung beginnen die folgenden Tage meist mit einem wissenschaftlichen Vortrag zu den relevanten Themen des Tages.

Nach einem Tag Sightseeing in Longyearbyen und einem Besuch des Museums, starten wir unsere Tour mit einem ersten Trekking in Richtung Colesbukta. Die erste Nacht verbringen wir meist auf dem Plateauberg, oberhalb der russischen Geisterstadt Grumant. Von hier aus steigen wir ab und besichtigen zahlreiche Hinterlassenschaften russischer Bergbaugeschichte, bevor wir nach zwei Nächten via Boot wieder in Colesbukta abgeholt werden.

Nach einem freien Tag zur Regeneration starten wir zu unserem nächsten großen Abenteuer. Mit dem Schiff fahren wir in den Billefjord und lassen uns hier in der Skansbukta absetzen. Von hier aus starten wir zu einer dreitägigen Tour in die unberührte hocharktische Wildnis Spitzbergens. Unser Ziel: Pyramiden, die verlassene russische Bergarbeitersiedlung, die wir voraussichtlich nach drei nächten im Zelt erreichen werden. Auch hier haben wir wieder ausreichend Zeit, die alte Siedlung zu durchstöbern und den Blick auf den riesigen Nordenskjöldbreen zu genießen. Mit dem Schiff treten wir unsere Rückreise nach Longyearbyen an und bekommen auf dem Weg zurück nicht nur die Möglichkeit, die Eismassen des Gletschers aus der Nähe zu betrachten. Immer häufiger werden Eisbären rund um Pyramiden gesichtet, die sich vom Schiff aus bestens beobachten lassen.

Details zur Reise

Gruppengröße

8-12 Teilnehmer*innen

Termine & Preise

17.-30.08.2026

3.150 € (zzgl. Flüge)

Unverbindlich anfragen

„Unsäglich langsam nur vermochte das menschliche Auge die Nebel des Eismeeres zu durchdringen. Hinter der Nebelwand lag das Land des Mythos.“

Fritjof Nansen (Expeditionsleiter der FRAM) über die arktische Landschaft.