The Taiga - Mongolei
Unendlich weite Natur und eine tief verwurzelte Kultur des Nomadentums. Hierfür steht die Mongolei. Auf dieser Reise begeben wir uns in den Norden der Mongolei um die Taiga Schutzgebiete sowie die Steppe dieser Region zu erkunden. Dabei lernen wir die Lebensweise der Menschen kennen, welche zwischen diesen beiden Landschaften ihre Heimat gefunden haben und seit Jahrhunderten in dieser rauen Wildnis überleben können. Wir möchten mehr über die enge Beziehung zwischen den Nomaden und der Taiga sowie ihren Tieren in der Steppe erfahren, indem wir beide Ökosysteme erkunden und als Gäste bei Yak-Hirten einkehren.
Die Tour
Wir beginnen unsere Reise in Ulaanbaatar, einer aufstrebenden Metropole zwischen buddhistischen Tempeln, sowjetischer Architektur und rapider Urbanisierung. Von hier aus wollen wir die Mongolei mit ihrer Kultur, ihren Traditionen und dem Nomadentum kennenlernen. Im ersten Teil der Reise fahren wir dafür mit geländegängigen Autos nach Norden, zunächst in ein buddhistisches Kloster, wo wir mehr über den tibetischen Buddhismus in der Mongolei erfahren. Nach einem langen Fahrtag treffen wir nördlich von Murun die Familie eines unserer lokalen Guides, die noch heute wie ihre Vorfahren Yaks in der Steppe weiden lässt. Wir übernachten in einem Ger, einer mongolischen Jurte, und lernen das Leben der Nomaden kennen. Von Hatgal aus satteln wir für drei Tage auf Pferde um, reiten entlang des Khövsgöl-Sees und übernachten bei der Familie unserer Guides. Eine Einführung ins Reiten gibt es vor Ort, Vorkenntnisse sind nicht nötig.
Im zweiten Teil widmen wir uns den weiten und vielfältigen Landschaften der nördlichen Mongolei, ihrer Wildnis und ihren Bergen. Wir fahren durch die Steppe südlich des Khoridol-Saridag-Gebirges zur Darkhad-Ebene, deren gewaltige Weite von majestätischen Bergen umrahmt wird. Nach einer Wanderung durch das Tal campen wir an einem Fluss. Am Rand des Gebirges richten wir anschließend für drei Nächte unser Basecamp ein, mitten im frühherbstlichen Wald der mongolischen Taiga, und erkunden von dort das Flusstal und die umliegenden Gipfel. Auf der Rückfahrt nach Ulaanbaatar zelten wir am Erkhel-See und am erloschenen Vulkan Uran Togoo.
Am letzten Vormittag besuchen wir noch eine Ger-Area in Ulaanbaatar und erhalten Einblicke in die rasante Urbanisierung und Community-Projekte vor Ort. Danach endet unsere gemeinsame Tour.
Details zur Reise
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Hinweis: Wir behalten uns vor den Reiseplan an die aktuellen Gegebenheiten und Wetterbedingungen vor Ort anzupassen.
Tag 1: Ulan-Baatar
Ankunft in der Hauptstadt, einer aufstrebenden Metropole zwischen buddhistischen Tempeln, sowjetischer Architektur und rapider Urbanisierung. Übernachtung in Zweibettzimmern mit Frühstück.Tag 2-3: Buddhistisches Kloster
Mit geländegängigen Autos geht es Richtung Norden. Im Kloster kommen wir in Ruhe an, unternehmen eine erste kleine Wanderung und erfahren mehr über den tibetischen Buddhismus in der Mongolei. Unterkunft im Ger Camp. Abendessen und Frühstück.Tag 4: Steppe nördlich von Murun
Ein langer Fahrtag. Wir fahren durch weite Graslandschaften entlang an Pferdeherden und Jurten zur Familie eines unserer Guides, die ein traditionelles nomadisches Leben führt. Abendessen und Frühstück nach nomadischer Art, Übernachtung im Ger.Tag 5: Nomadenleben und Hatgal
Am Morgen erkunden wir die Landschaft und erleben den Alltag der Nomaden. Am Nachmittag fahren wir nach Hatgal, wo wir bei unserem Partner Bayaraa übernachten. Unterkunft in kleinen Hütten oder Ger. Abendessen und warme Dusche. Kontinentales Frühstück.Tag 6–8: Reittour
Wir satteln für drei Tage auf Pferde um. Die erste Nacht verbringen wir im Zelt unterwegs, die zweite bei der Familie unserer Guides, wo uns Yak-Milchtee und nomadisches Essen erwartet. Nach einer längeren Runde entlang des Khuvsgul-Sees erreichen wir wieder Hatgal und übernachten nochmal in Bayaraas Hütten. Dort gibt es Abendessen und eine warme Dusche. Kontinentales Frühstück.Tag 9: Fahrt Richtung Darkhad-Tal
Vor der Fahrt ein Stop beim kleinen lokalen Supermarkt. Wir fahren anschließend durch die gebirgige Steppe südlich des Khoridol-Saridag-Gebirges. Längere Off-Road-Fahrt (feste Straßen erst wieder ab Murun - Tag 15). Übernachtung unterwegs im Zelt. Einfaches Abendessen.Tag 10: Darkhad-Ebene
Wir erkunden das Tal auf einer Wanderung. Am Nachmittag schlagen wir unsere Zelte in der Ebene auf, direkt an einem Fluss und umrahmt von Bergen. Kochen über dem Feuer. Übernachten in Zelten.Tag 11–13: Basecamp in der Taiga
Nach einem entspannten Morgen im Camp bauen wir ab und brechen Richtung Khoridol-Saridag-Gebirge auf. Am Rand des Gebirges richten wir unser Basecamp im Wald ein. Von hier aus erkunden wir das anliegende Flusstal und die höheren Berge. Drei Nächte im Zelt. Kochen über dem Feuer.Tag 14: Rückfahrt über Erkhel See
Wir verlassen das Darkhad Tal wieder. Längere Off-Road Fahrt. Abends dann Zwischenübernachtung am Erkhel See. Nacht im Zelt. Einfaches Abendessen.Tag 15: Fahrt zum erloschenen Vulkan Uran Togoo
Ab heute wieder auf befestigter Straße unterwegs, fahren wir durch Murun und in Richtung Bulgan. Unser Ziel ist der erloschene Vulkan Uran Togoo, welchen wir noch beim letzten Tageslicht erkunden. Unterkunft im Ger Camp. Abendessen und Frühstück.Tag 16: Rückfahrt nach Ulaanbaatar
Letzte Etappe unserer Rückfahrt. Kompletter Fahrtag. Die Ankunft in Ulaanbaatar hängt sehr von der Verkehrslage ab und Staus bei Einfahrt in die Stadt sind zu erwarten. Wir beziehen dann direkt unsere gemeinsame Unterkunft. Der restliche Abend steht zur freien Verfügung.Tag 17: Ger Area und Abschluss
Am Vormittag besuchen wir eine Ger-Area und erhalten Einblicke in die rasante Urbanisierung und lokale Community-Projekte. Danach freier Nachmittag. Optionaler Restaurantbesuch zum Ausklingen der gemeinsamen Reise oder gemeinsames Kochen in der Unterkunft.Tag 18: Abreise
Ende der Tour am Morgen. Abreise oder individuelle Verlängerung des Aufenthalts in Ulaanbaatar. -
Geologische Entstehung und Reliefentwicklung
Geomorphologische Prozesse und Klimatologie
Permafrost
lokale Ökosysteme
Übergang Taiga und Steppe
Tibetischer Buddhismus, Tempel und Kloster
Nomadisches Leben in Jurten
Viehwirtschaft mit Yaks
Mensch-Umwelt Beziehungen
Klimawandel in Zentralasien
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Wissenschaftliche Reiseleitung durch das FRAM Team
3 Übernachtungen in Ulaanbaatar, Unterbringung im Zweibettzimmer, inkl. Frühstück
3 Übernachtungen in mongolischen Gers und 2 Übernachtungen in kleinen Hütten (entspricht Mehrbettzimmer), inkl. Frühstück und Abendessen (mongolisch, nomadisch)
9 Zeltnächte (Zelte werden von 2-3 Personen geteilt) , 1 bis max. 2 davon bei nomadischen Familien, inkl. Frühstück und Abendessen
Stadtführung in Ulaanbaatar, Besuch einer Ger Area
Eintritte und Führungen vor Ort
sämtliche Transferfahrten vor Ort
Ortskundige und erfahrene Fahrer und Autos für den Exkursions-Teil
Leihausrüstung (Zelte und Kocher)
3 Tage Pferde Trekking (inkl. Ausrüstung und Guides)
Übernachtungen bei Gastfamilien (in Jurten oder Zelten) inkl. Frühstück und Abendessen
Tageswanderungen
digitales Vortreffen
thematische Vorträge, digitaler Reader
Nicht im Preis enthalten:
An- und Abreise nach und von Ulaanbaatar
sonstige Verpflegung (Snacks, Mittagessen, Abendessen während der Zeit in Ulaanbaatar)
Trinkgeld
Reise- und Krankenversicherungen
Campingausrüstung (es werden nur Zelte und Kocher gestellt)
alkoholische und private Getränke (Anmerkung: wir werden einen Wasserfilter dabei haben und immer mal wieder Wasser filtern können)
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Du solltest eine durchschnittlich gute Kondition mitbringen und mehrere Stunden (bis zu max. 15 km) mit 5 bis 10 kg Tagesgepäck auf dem Rücken laufen können. Da man die eigene Verfassung im unwegsamen Gelände nur einschätzen kann, wenn man es schon mal ausprobiert hat, empfiehlt sich vorherige Bergerfahrung. Mit Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind dann aber alle Tourenabschnitte problemlos machbar. Reiterfahrung ist nicht nötig, eine gute Balance, stabile Knie und keine Angst vor Pferden reichen völlig. Erfahrung mit mehrtägigem Camping ist hilfreich, aber keine Voraussetzung. Dazu kommt die Bereitschaft, sich auf einfache Verhältnisse (Plumpsklo, gefiltertes Flusswasser) und auf lokale Speisen einzulassen (vegetarisch geht gut, vegan wird schwierig). Mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in der Nacht (auch im Zelt) solltest du zurechtkommen.
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Wir werden immer wieder gefragt, welche Menschen an unseren Reisen teilnehmen. Hier eine generelle Aussage zu treffen fällt natürlich unglaublich schwer. Trotzdem zeichnet sich ein Trend ab, durch den wir die Teilnehmenden auf unseren Reisen gut beschreiben können. Generell nehmen hauptsächlich Menschen zwischen Mitte zwanzig und und Ende dreißig an unseren Reisen teil. Bei komfortableren Reisen steigt der Altersdurchschnitt meist ein wenig an. Wir setzen aber bewusst auf keiner unserer Touren Altersgrenzen fest. Sofern die körperlichen Voraussetzungen, die Freude an einer Gruppe und die Offenheit gegenüber den Mitreisenden gegeben sind, freuen wir uns über jeden Menschen, der eine besondere Zeit mit uns verbringen möchte. Thematisches Vorwissen oder eine wissenschaftliche Ausbildung sind keineswegs Voraussetzung für ein Verständnis der Inhalte.
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Wir werden häufig gefragt, ob die Reise auch für Personen mit vegetarischer oder veganer Ernährungsweise geeignet ist. Hier unsere ehrliche Einschätzung:
Etwa die Hälfte der Tour werden wir von Gastgebern vor Ort mit Frühstück und Abendessen versorgt. Die Küche der nomadischen Familien basiert überwiegend auf Milchprodukten, Fleisch und Getreide. Vegetarische Gerichte lassen sich meist einrichten, vegane Alternativen stehen in der Regel nicht zur Verfügung.
Unsere Bitte: Wir möchten niemanden von der Reise abhalten, sondern ermutigen eher dazu, sich auf die Kultur der jeweiligen Regionen einzulassen und für sich einen guten Mittelweg zu finden. Wer streng vegan lebt, würde sich im kulturellen Austausch einschränken und wäre als Gast bei den nomadischen Familien häufig in der Situation, Angebotenes ablehnen zu müssen.
Aus Respekt vor unseren Gastgebern bitten wir alle Teilnehmenden um Offenheit, Bereitschaft und Abenteuerlust: Probiert die angebotenen Speisen und Getränke der Gastfamilien. Die Gastfreundschaft am gemeinsamen Tisch ist ein zentraler Bestandteil des kulturellen Austauschs.
Wie läuft das mit der Verpflegung während des Campings?
FRAM stellt zum Frühstück eine Auswahl verschiedener Produkte (Müsli, Hafer-/ Milchpulver, Kaffee, Tee, Erdnussbutter, Honig, Marmelade, Brot - abhängig von den Produkten vor Ort).
Abends kochen wir mit der Gruppe, an den langen Fahrtagen machen wir uns schnell einfach Trekkingnahrung warm, an den gemütlichen Camp Abenden kochen wir gemeinsam über dem Feuer.
Gruppengröße
8-10 Teilnehmer*innen
Termine & Preise
20.06.-07.07.2027
ca 2.900 € (zzgl. Flüge) - genauer Preis folgt noch
Unverbindlich anfragen
„Weilt der Gast auch nur kurze Zeit,
so sieht er doch viel“
mongolisches Sprichwort